
Kinderyoga - was ist das und was bewirkt es?
Was ist Kinderyoga?
Kinderyoga soll vor allem Freude bereiten. Die Stunden sind lebendig, kreativ und fantasievoll gestaltet. Die Kinder dürfen eigene Ideen einbringen und den Unterricht aktiv mitgestalten.
Dabei geht es nicht um Leistung oder perfekte Yogaposen, sondern um das eigene Erleben. Jedes Kind übt in seinem Tempo, entdeckt seine Fähigkeiten und lernt, kleine Fortschritte bewusst wahrzunehmen, ohne sich mit anderen vergleichen zu müssen.
Mit Geschichten, Bewegung, Atemübungen und Achtsamkeitsmomenten entsteht ein spielerischer Zugang zum Yoga. Je älter die Kinder werden, desto mehr fliesst altersgerechtes Hintergrundwissen ein. So erfahren sie zum Beispiel, wie Atemübungen beruhigend wirken und wie Yoga sie im Alltag stärken kann.
Grundprinzipien der Kinderyogastunden aufbauend auf der Yoga-Philosophie:
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Achtsamer Umgang mit dem eigenen Körper, auf die eigenen Grenzen achten
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Respektvoller Umgang miteinander, gegenseitige Rücksichtnahme
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Keine Vergleiche und Bewertungen. Jedes Kind übt für sich und macht Yoga so, wie es für sich für sich selbst stimmig anfühlt
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Freiwilligkeit der Teilnahme. Die Kinder dürfen Übungen anpassen oder auslassen
Wieso Kinderyoga?
Kinder erleben im Alltag viele Erwartungen, Vergleiche und Beurteilungen. Das kann Druck erzeugen und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten schwächen.
Yoga bietet hier einen wohltuenden Ausgleich. Die Kinder erfahren, dass sie selbst etwas bewirken können: Sie spüren ihren Atem, nehmen Anspannung und Entspannung wahr und lernen, ihre eigenen Grenzen zu achten. Dabei geht es nicht um Leistung, sondern um die Erfahrung: Ich kann mir selbst helfen. Alles, was ich brauche, ist bereits in mir.
Durch regelmässiges Üben richtet sich der Blick mehr nach innen. Die Kinder entwickeln ein feineres Körpergefühl, mehr Selbstvertrauen und einen liebevollen Umgang mit sich selbst und anderen. Gleichzeitig werden Konzentration, Motorik und innere Ruhe gestärkt.
